Chiara Elisabeth Matschnig

chiara elisabeth matschnig

media art • graphic design • poetry

grid

rone night stand

rone night stand, 2021

mit Lisa Patscheider

Die Sicherheit als Priorität, klammern wir uns im privaten Traum an Stoff und Glas. Wie die Sockenschublade hat auch im Fleisch alles seine Ordnung. Uns blieb die Sehnsucht.

In der 15-minütigen Performance wird das Spannungsfeld von Nähe und Distanz thematisiert. Entstanden ist die Arbeit zwar während der Pandemie, erhält aber durch die Relevanz der Thematik in jeglichen Beziehungen eine Zeitlosigkeit.

Die Beleuchtung lässt Spiegelungen der Gesichter und somit eine wortwörtliche Selbstreflexion entstehen. Gleichzeitig findet sich im Glas auch die Spiegelung des Gegenüber und lässt so die Performerinnen zumindest visuell einander nahe sein.

Livestream: https://www.instagram.com/tv/CQWiQXaFCZG/

einmalnaehe

bitte einmal nähe und die zeit zurück

Branding und Webauftritt für die Ausstellung der Abteilung der Zeitbasierten und
interaktiven Medienkunst 2021. Darunter Drucksorten wie das Veranstaltungsplakat
und das Begleitheft, aber auch die Website und den Instagram Account.

// Branding: CI & web
// Ausstellungsorganisation

 

website
instagram

poetry pen

poetry pen / füllfeder, 2021

Eine zitternde Füllfeder hängt an einem silbrigen Faden von der Decke und haucht Gedichte in den Raum. „Komm näher, komm zu mir!“, flüstert die Neugier ohrenbetäubend. Durch die Annäherung an das Objekt haucht man ihm Leben ein: je näher, desto neurotischer agiert die Füllfeder in ihren Bewegungen. Distanz lässt sie wieder ruhiger schwingen. Wird andauernd und zu stark in die Sphäre der sensiblen Feder eingedrungen, wird sie zum Tropfen gebracht. Unlöschbar, schwarz auf weiß.

Das Objekt flüstert dabei Gedichte, die durch einen Algorithmus entstehen. Sätze mit unterschiedlichen grammatikalischen Strukturen werden nach Zufallsprinzip mit den passenden Satzbausteinen befüllt. Generative Lyrik aus einem Pool von Worten, der eigenen Texten der Künstlerin entspringt.

// Interaktive Installation

gender & makeup

gender & makeup

Gemeinsam mit Janelle Langbroek habe ich mich im Winter 2020/21 mit dekorativer Kosmetik und dessen Verbindungen mit Gender beschäftigt. Dabei wurde nicht beabsichtigt, konkrete Antworten zu finden, sondern auf forschende Weise eine Beleuchtung des Themas von möglichst vielen Seiten versucht.

In Form eines Zine (kurz f. „magazine“) zeigen sich die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung in Interviews und der direkten Konfrontation der Teilnehmer*innen mit der Thematik, indem sie um ein Fotoshooting gebeten wurden, wofür sie Makeup tragen sollten/könnten.

>> click to download 

zeilenabstand

zeilenabstand

Ein nonverbaler Dokumentarfilm über Distanz im urbanen Raum. 

In abwechselnden Szenen, die die Masse und die Einsamkeit beschreiben, macht der Film die Absurdität der Anonymität der Masse bewusst. Wie trotz der unglaublichen Menge an Menschen in Städten scheinbar die Unfähigkeit Verbindungen herzustellen regiert.

floating

schweben / floating, 2020

Was ist real, wenn noch nicht mal unserer Wahrnehmung zu trauen ist?
Wie fühlt es sich an, wenn man sich selbst nicht als einheitliche Person erkennt?
Die immersive Rauminstallation schweben macht Depersonalisierung erlebbar. Wechselnde Stimmungen sphärischer Audioebenen bewegen sich durch den Raum und lassen spüren, wie unbeständig das Verhältnis von Wahrnehmung zu Wahrheit ist. Zusammen mit auf transparenten Stoffbahnen projizierten Visuals ergibt sich ein fühlbarer Schwebezustand.

What is real, when not even our perception can be trusted? How does it feel to not recognize oneself as a coherent person? The immersive room installation floating gives the chance to experience depersonalisation. Changing moods of spheric sounds move through the space and make the unstable the relation of perception and truth tangible. Together with visuals projected onto semitransparent panels of fabric, it creates a palpable sense of floating.

visuals

animated visuals

Preview: Starte bitte beide Videos möglichst synchron. Audio ist aus Copyright Gründen hier separat verlinkt.

untitled

untitled

Die Arbeit untitled, die während eines Workshops mit Anna Vasof entstand, beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Erwartungen an junge Frauen und Männer hinsichtlich ihrer sexuellen Funktionalität. Sexualität wird als Dienstleistung und gelebte Norm angesehen, die es zu erfüllen gilt, um gesellschaftlich konform zu sein. „untitled“ zeigt Dessous, die dagegen zu protestieren versuchen. Die Objekte drehen sich dabei um sexuelle Belästigung und Attraktivität sowie den Druck zur sexuellen Praktik und hinterfragen die dahinterliegenden gesellschaftlichen Mechanismen.

i’m not going to watch the world burn

i'm not going to watch the world burn while sipping on a metal straw

Character Animation: Eine Geschichte über den Klimawandel. Über das Gefühl der Hilflosigkeit als Einzelperson, trotz aller Bemühungen umweltfreundlich zu leben, nicht genug ausrichten zu können.

wortschatz

Kartenspiel
"Wortschatz"

Zum Thema Sprache wurden in der Meisterklasse in Kleingruppen Projekte erarbeitet. Dabei ist dieses Kartenspiel zum Erlernen bzw. Merken von Nomen und dazugehörigen Verben entwickelt und designt worden.

Es gibt jeweils 4 Karten, die zusammengehören: ein Nomen („Blume”), ein Bild zum Wort (Illustration), einen Artikel, und ein zum Nomen passendes Verb (z.B: gießen -> Illustration).

Gruppenarbeit mit Sanya Gurung & Lara Fellinger.

assassins

Animationsprojekt
"Attentäter"

Als Gruppenprojekt im Rahmen der Meisterschule für Kommunikationsdesign sind in Kooperation mit dem Landestheater Linz Animationen für das Bühnenbild des Musicals „Attentäter (Assassins)“ von Stephen Sondheim erarbeitet worden. In ein Illustrations- und ein Animationsteam aufgeteilt wurden die Projektionen von den Studierenden in Zusammenarbeit mit Regie und Bühnenbild entwickelt.